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* * * Reiseberichte aus aller Welt * * *

1. Reisebericht 2. Afrikatour 2012

Es ist wieder soweit, wir sind schon wieder 1 Monat unterwegs, zur Zeit in Tsumeb in Namibia und wollen Euch einen kleinen Bericht und ein paar Bilder unserer bisherigen Tour senden.

Am 11.9. 12 flogen wir auf einer leichten "Holperstrecke" nach Johannesburg . Bald waren wir am Camping bei unserer Blechschachtl, die vor Freude sofort ansprang. Wenn sie auch aus dem Tank leicht leckte. Aber unsere Freunde, Susi und Sepp, die 14 Tage vor uns losfuhren, meldeten bereits das Tropfen aus dem Tank, so waren wir vorbereitet. Dieser Fehler, sowie der allgemeine Service wurde in den nächsten Tagen bei Mercedes abgestellt.

Dann brachen beim Räder wechseln 2 Radmuttern ab, das war ein Problem, Mercedes sagt, ich muss zu einer Spezialwerkstatt nach Johannesburg, diese sagte - zu kompliziert. Unsere letzte Möglichkeit ist eine Maschinenbaufirma. Der Chef, ebenso ein Oldi wie ich meinte, so etwas machen sie nicht, dann im Gespräch ergab sich, dass wir deutsche Touristen sind und sein Großvater aus Hamburg eingewandert ist.
Jetzt wurde auf dem Bürgersteig ausgebohrt, nachgeschnitten und nach 2,5 Stunden in sengender Sonne war alles fertig. Eine Bezahlung war nicht möglich, da wir deutsche Freunde sind - wir waren von den Socken!!!!!

Dann ging die Reise los, zuerst in unseren geliebten Krüger Nationalpark. Wir wollten wieder Tiere sehen. Es waren wieder herrliche 3 Tage im Park und wir hatten wieder das Glück, einen Löwen zu sehen.

Nun machten wir eine kurze Visite in Mosambik, das Carnet (Zollpapier) alt gegen neu tauschen, um wieder 1 Jahr mit dem Wohnmobil in Afrika reisen zu können. Eigentlich wollten wir hinter der Grenze übernachten, aber die einzige Lodge hatte geschlossen und es gab auch keine andere Möglichkeit, also fuhren wir nach 2,5 Stunden über die gleiche Grenze zurück, was zu unserem Glück niemand interessierte.
Jetzt mussten wir wieder zurück nach Johannesburg mit Halt in Pretoria und dann zur Grenze nach Botswana, die wie schon früher ohne Probleme und schnell hinter uns gebracht hatten. Im Lion Park, 20 km vor Gabarone bleiben wir für die Nacht. Ein Resort mit Löwen schließt an den Campingpark an. Die Löwen brüllen am Abend und in der Nacht recht ordentlich, aber die Zäune sind ja hoch!!!

In Palapye gibt es einen lustigen, mit Liebe gemachten Campingplatz. Die Enten schwimmen im Pool, die Toiletten und Duschen stehen im Gelände mit Blumen und Büschen getarnt.

Danach fahren wir eine lange Strecke durch Savannengebiet und die Kalahariwüste mit ihren Salzpfannen. Die Temperaturen liegen so bei 38 Grad.

Der Termitenhügel ist größer als die Buschmänner und auch leicht obszön!!

In Maun, im Osten des Okavango Deltas, wo der Okavangafluss in einem riesigen Delta versiegt, bleiben wir am Thalmakaue River in einem schönen Campingplatz.

Das Okavanga Delta ist am besten bei einem Flug zu bestaunen. Mein Flieger war ein 4-sitziger ganz kleiner Hopper, ich musste neben dem Piloten sitzen, damit die weiteren 2 Gäste hinten noch Platz hatten!
Wir kurvten 1 Stunde über das Delta und erkannten dessen riesige Ausmaße, aber auch Tiere wie Elefanten, Büffel und Antilopen.

Die weitere Tour führt uns um das Okavanga Delta zum Caprivi Zipfel nach Namibia - hier trifft sich Namibia mit Angola, Sambia und Botswana -.
Der Grenzübergang nach Botswana geht flott. Bei der Einreise nach Namibia stellten wir fest, dass vermutlich unsere deutschen Vorfahren alle in die Bürokratie eingewiesen hatten und nach dem Schlagbaum fängt was wohl an???

Eine staubige Wellblechpiste!!!!!

So liebe Freunde, bis zum nächsten Mal ,

Marianne und Anatol
mit ihrer Blechschachtl
aus Afrika