www.globiontour.com

* * * Reiseberichte aus aller Welt * * *

Südafrika – Krüger-NP-Park – Mosambik - Malawi

Hallo Verwandte, Freunde und Bekannte!
Heute ein paar Zeilen aus Afrika.
Wir stehen mittlerweile am Malawi-See und versuchen die Hitze (35 Grad) zu ertragen.
Aber nun zurück, am 21.09.11 gings via London-Johannisburg nach Port Elizabeth, von wo aus wir 4 (Susi und Sepp und Marianne und Anatol) mit dem bestellten Mietwagen zur Africa-Beach-Lodge fuhren, die Jürgen, ein Deutscher führt.

Wir hatten einen guten Griff gemacht, denn alles war perfekt. Um die Wartezeit, bis unsere  Wohnmobile ankamen, zu verkürzen wurde die Stadt  und als erstes Highlight der Addo-Nationalpark mit den Elefanten besichtigt.
Ich kann Euch sagen, es ist einfach toll, diese edlen Tiere frei im Nationalpark leben zu sehen. Wir hatten  großes Glück und haben auch noch 3 verschlafene Löwen die am Straßenrand lagen beobachtet. Als der Löwe das Auge öffnete, zu uns rüberblinzelte und fast aufstand, haben wir dann schnell das Fenster unseres Leihwagens geschlossen!


Es war ein wunderbarer Tag und wir haben gleich die Jahreskarte für die Nationalparks in Südafrika gekauft.

Am Dienstag den 27.09.11 konnten wir dann mit einem Agenten unsere Wohnmobile völlig ohne Probleme abholen. Der Zoll und das Ausfüllen der Papiere ging sehr schnell und nach 1,5 Stunden war alles paletti. Unsere Wohnmobile kamen so an, wie wir sie in Bremerhaven abgegeben hatten, d.h. unsere Blechschachtel(so heißt unser WoMo) war am Durchgang zum Fahrerhaus zugeschraubt, der Gepäckständer, die Kanister usw. waren alle innen. Nun gings raus zum Campingplatz und alles wurde umgebaut.

Dann ging unsere Tour los.
Zu Südafrika: Hier bekommt man immer und überall alles, d.h. uns gings sehr gut, Versorgung wie in Europa, tolle Camps, Preise o.k. Straßen gut, Diesel um 1 Euro. So zuckeln wir über New London, an Durban vorbei nach Norden, die Drakensberge entlang  zum 2. Highlight dem Krüger Nationalpark.
Wir beginnen in der Mitte des Parks und arbeiten uns in 9 Tagen langsam, Campsite für Campsite nach Süden und kommen so auf gesamt 650 km. Die hohe Anzahl von km, die wir nur im Nationalpark fahren, lassen die Größe des Parks erkennen. Man sieht hier auf den schmalen Teerstraßen, wo man höchstens 40 km/h fahren darf und aussteigen verboten ist (auch nicht besonders ratsam) vom Auto aus ständig Tiere wie Elefanten, Büffel, Nashörner, Giraffen, Löwen Affen, Krokodile, Nilpferde etc.

Ich kann mich hier nur wiederholen, es ist traumhaft schön, so viele verschiedene Tiere in freier Wildbahn zu sehen und ihr Verhalten zu beobachten, das alleine hat schon den ganzen Aufwand der 12-monatigen Tourvorbereitung gelohnt.

Am 16.10. geht’s nach Mosambik, und schon an der Grenze merkst Du, da beginnt Afrika! Die Visa sind mit 85 USD pro Person nicht gerade geschenkt, das Auto wird noch versichert und dann rein ins Vergnügen. Die Leute sind herzlich und nett, alles läuft ohne Probleme. Wir fahren über Maputo (die Hauptstadt) an der Küste des indischen Ozeans entlang in Richtung Norden.

An einer Tankstelle füllt der Tankwart Diesel ein, bis es rausläuft und fragt mich, ob er jetzt aufhören soll!! Da fällt einem nichts mehr ein, nur noch die Kinnlade runter! In Maxixi fahren wir mit einer kleinen Einheimischenfähre zur Provinzhauptstadt Inhambrane, die auf einer Landzunge liegt. Es schaukelt ordentlich.

Bei der Rückfahrt hätte Marianne bald einen kleinen Schwarzen als Zusatzenkel mitbekommen, der ohne Mucken bei Marianne auf dem Schoss saß und auch sein Bruder (3 Jahre) ging mit ihr an der Hand vom Schiff runter und schrie furchtbar, als ihn einer vom Schiff runtertragen wollte. Die Mami war froh, dass sie die zwei mal loshatte.

Je weiter wir nach Norden kommen umso heißer wird es. In Villanculo am Meer nachts 27 Grad und 83 % Luftfeuchtigkeit. Der Cooler in unserer Blechschachtl hat keine Pause mehr!

Die Straßen in Mosambik waren sehr gut, nur etwa 200 km löchrig.

Hier noch einige Eindrücke vom Norden Mosambiks, im Osten das Meer, im Norden Malawi und Sambia, im Westen Simbawe, wir sind in Tete, der heißesten Stadt im Süden Afrikas am Sambesifluss. Und hatten kurz vorher 44 Grad. Ich sage Euch, das ist nicht besonders lustig!

Am 29.10. reisten wir in Malawi ein. Die hohen Temperaturen bleiben, es gibt keinen Diesel (Schwarzmarkt 3 Euro pro Liter), aber wir haben vorgesorgt, Kanister aufgefüllt und wir sollten die 1.200 km durchkommen.
Jetzt am Malawi-See ist Pause angesagt, der Strom geht nicht immer, die Versorgung ist nicht einfach (LKW-Verkehr gleich null) und manchmal schleicht sich der Gedanke ein, ob das alles sein muss?
Aber hier stehen wir super, haben sogar Internet und nach einer Pause schaut alles wieder besser aus!!!!
Viele liebe Grüße bis zum nächsten Mal
Marianne und Anatol aus Afrika
PS: sollte wer GPS-Daten oder sonstige Infos brauchen, einfach schreiben!!