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Preikestolen

Ein weitere Sehenswürdigkeit, die wir unbedingt besuchen wollten, war der Preikestolen. Es handelt sich dabei um einen Felsvorsprung ca. 600 Meter über dem Lysefjord. Da der Fels in diesem Bereich überhängt, sieht man von der Kante 600 Meter senkrecht runter direkt ins Wasser des Fjordes.
Um halb acht erreichten wir den großen Parkplatz an der Preikestolhytta. Von dort gings dann ca. 4,5 km und gute 300 Höhenmeter bis zum Preikestolen. Der Weg ist gut zu begehen, allerdings ist festes Schuhwerk sehr empfehlenswert. Sandalen oder gar Flip-Flops (die wir bei einigen asiatischen Touristen gesehen haben) sind fehl am Platz.
Es empfiehlt sich, wenn man schon mal am Preikestolen angelangt ist, die restlichen 100 Höhenmeter zur Spitze des Neverdallsfjells noch weiterzugehen. Von oben hat man einen tollen Rundumblick auch in Richtung Meer und Stavanger. Außerdem kann man auf dem Aufstieg den Preikestolen schön von oben beobachten.

Nach dem Besuch des Preikestolens verbrachten wir einen Ruhetag in Brusand am Meer. Leider war das Wetter im Landesinneren wieder regnerisch, sodass wir auf die eigentlich geplante Wanderung zum Kjeragbolten verzichteten. Dann fuhren wir weiter nach Lindesnes und dem dortigen Leuchtturm. Dabei handelt es sich um den südlichsten Punkt Norwegens, also quasi das Südkap. 

Leider gingen unsere 6 Wochen langsam dem Ende zu, sodass wir die Rückfahrt nach Schweden und unserer Fähre in Varberg angehen mussten. Jedoch konnten wir in Schweden noch einige Tage auf Campingplätzen verbringen. Auf einem Campingplatz gab es sogar eine schwimmende Sauna auf einem angrenzenden See. Man erhielt ein Ruderboot und Feuerholz und konnte die Sauna für sich anheizen. Danach ein Sprung in den kalten See, super!
Am 08. September setzten wir mit der Fähre wieder nach Dänemark über, der sechswöchige Urlaub war damit leider wieder zu Ende.