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Alte Befestigungen

Auf der Autobahn kurz vor der Ausfahrt Affi sieht man auf beiden Seiten Befestigungen ("Forte"). Diese stammen aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg und wurden teilweise noch von österreichischen Soldaten erbaut. Genaue Infos darüber gibts z.B. auf der Seite http://www.moesslang.net/festungswerke_ex-forte_1wk_stellungen_fortezza_rivoli.htm. Diese Befestigungen sind immer noch durch gut begehbare Straßen erreichbar und bieten eine tolle Aussicht auf das Etschtal und die Umgebung.

Forte San Marco

Von Norden kommend kann man kurz vor Affi rechts oben das Forte San Marco erkennen. Von der Autobahn erscheint das Forte auf dem fast senkrecht abfallenden Fels unerreichbar.

Wir starteten in der kleinen Ortschaft Lubiana, nördlich von Affi (N45 36.206 E10 49.624). Von dort erreicht man auf einem kleinen Weg nach ca. 1 Stunde die Festung. Der Weg ist kein Problem und mit festen Schuhen gut zu begehen. Sandalen sind allerdings fehl am Platz. Beeindruckend ist der Blick in das Etschtal. Aber auch die Sicht Richtung Gardasee und Monte Baldo ist toll. Das Forte selbst ist in Privatbesitz, der Eintritt ist offiziell verboten, obwohl die Tür offen ist.

Man erreicht das Forte auch alternativ über die alte Straße von der Ortschaft Barco aus. Dies haben wir aber nicht ausprobiert.

Forte Monte

Etwas südlicher liegt auf der linken Seite des Tales das Forte Monte. Man kann mit dem Auto bis auf wenige hundert Meter an das Forte fahren. Parken sollte man dann spätestens in der kleinen Ortschaft Monte (N45 34.043 E10 50.332). Monte erreichen wir über Affi und Sant Ambrogio di Valpolicella. Dann links der Strasse SP 33 folgen.

Nach ca. 10 Minuten ist das Forte dann erreicht. Der Eintritt ist auch hier offiziell verboten, da die Befestigung teilweise gesprengt wurde. In der Decke sind immer wieder große Löcher, hier ist höchste Vorsicht geboten. Die Aussicht ist auch hier grandios, schön ist das Forte San Marco zu erkennen.

Von hier führt unterhalb des Fortes ein Weg weiter zum Forte Mollinary, etwas tiefer gelegen. Wir haben diesen Weg allerdings nicht ausprobiert.

Forte Hlawaty

Wir gingen nahe der Ortschaft Ceraino im Etschtal los (N45 34.434 E10 49.622). In drei Kehren geht es auf der alten Straße leicht ansteigend zum Forte. Das Forte selbst ist nicht gesperrt, zumindest haben wir keine Verbotsschilder gesehen. Alles ist noch recht gut erhalten. Allerdings ist natürlich auch hier Vorsicht geboten, Geländer etc. sind nicht vorhanden. Den besten Ausblick hat man vom Dach.